Leipzig (AFP) - (AFP) Schüler können nur in Ausnahmefällen ihre Befreiung vom Schulunterricht aus religiösen Gründen verlangen - und eine muslimische Schülerin kann zur Teilnahme am Schwimmunterricht mit Jungen verpflichtet werden. Eine Beeinträchtigung religiöser Vorstellungen sei hinzunehmen, um die Schulpflicht durchzusetzen, entschied am Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Es wies eine muslimische Schülerin und einen Zeugen Jehovas ab. (Az: 6 C 25.12 und 6 C 12.12)