Hamburg (dpa) - In Schweden geht vor dem Showdown um Platz zwei in der Gruppe C der WM-Qualifikation die Angst um - Österreich sitzt den Skandinaviern im Nacken. "Der Traum lebt, wir werden alles dafür tun, um ihn zu verwirklichen", sagte Österreichs Torschütze David Alaba nach dem 1:0 gegen Irland.

Am 11. Oktober gastiert die Austria-Auswahl in Schweden. Mit einem Sieg würde das Team von Marcel Koller in der Tabelle mit den "Tre Kronors" gleichziehen.

Den Skandinaviern sind die Österreicher nicht geheuer. Alabas Tor in der 84. Minute sorgte für einen kollektiven Aufschrei in Schweden. "Ein Alptraum", stöhnte die Zeitung "Expressen" und wittert im Oktober "ein Schicksalsspiel". Insbesondere Alaba wird gefürchtet. "Er strahlte Genugtuung aus, aber vor allem den Glauben, dass er dieses ansonsten ziemlich mittelmäßige österreichische Team auch in Schweden zum Sieg führen kann", heißt es im "Expressen".

Fünf Treffer hat Alaba in der laufenden WM-Qualifikation bereits erzielt. "Aftonbladet" erklärte den 21 Jahre alten Profi von Bayern München daraufhin kurzerhand zum "Schwedentöter". Der Gepriesene wehrte aber ab und lobte das Kollektiv: "Wir sind eine gute Mannschaft, die gut Fußball spielen kann."

Das sehen auch Alabas Mitspieler so. "Die Iren haben sich hinten reingestellt, aber es ist auch eine Qualität, dagegenzuhalten", beschrieb Verteidiger Christian Fuchs von Schalke 04 die Partie in Wien. Auf Ähnliches müssten sich jetzt auch die Schweden einstellen.

Beim 1:0 der Schweden in Kasachstan machte einmal mehr Superstar Zlatan Ibrahimovic den Unterschied. Der Stürmer von Paris St. Germain traf schon nach 27 Sekunden zum Endstand. "Das war Wahnsinn", sagte der Nationalheld und blickte voraus: "Die Tabelle sieht gut aus, aber das nächste Spiel wird äußerst wichtig."

Gruppen der WM-Qualifikation in Europa