Berlin (AFP) Mit einer Massenbenachrichtigung Dutzender liberaler Bundestagskandidaten hat die FDP eine Zweitstimmenkampagne angeregt, um ihren gefährdeten Parlamentseinzug zu sichern. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" verschickte die Parteizentrale am Samstag an 80 ihrer Kandidaten in besonders umkämpften Wahlkreisen eine E-Mail mit dem Ratschlag, ein "Stimmensplitting" mit dem jeweiligen Mitbewerber von CDU oder CSU zu vereinbaren. Demnach soll die Erststimme dem Unionskandidaten und die Zweitstimme der FDP gegeben werden.