New York (SID) - Floyd Mayweather Jr. bleibt Box-Weltmeister. Der 36-jährige Amerikaner setzte sich in der Spielermetropole Las Vegas nach Punkten gegen den Mexikaner Saul Alvarez durch und feierte seinen 45. Sieg in Serie. Der unbesiegte WBC-Champion im Weltergewicht streicht für die erfolgreiche Titelverteidigung garantierte 41,5 Millionen Dollar (31,5 Millionen Euro) ein.

Mayweather zeigte taktisch einen brillanten Kampf und beherrschte Alvarez. Einer der drei Punktrichter wertete das Duell aber dennoch überraschend als Unentschieden (117:117, 117:111, 116:112).

Der Kampf von "Pretty Boy" Mayweather im MGM Grand Hotel war der zweite im Rahmen eines Mega-Fernsehvertrages mit Showtime/CBS. Dieser läuft über 30 Monate, umfasst insgesamt sechs Fights und wird mit insgesamt rund 200 Millionen Dollar (151 Millionen Euro) entlohnt.

Mit einem Jahreseinkommen von geschätzten 65 Millionen Euro hat Floyd Mayweather Jr. im vergangenen Jahr die Spitze der weltweiten Topverdiener erobert. Golf-Superstar Tiger Woods war mit 47,5 Millionen Euro noch hinter dem philippinischen Boxstar Manny Pacquiao (52,0) auf Rang drei abgerutscht. Mayweather gilt als bester Pound-for-pound-Boxer der Welt.