München (SID) - Miriam Gössner aus Garmisch steht an der Spitze des elfköpfigen deutschen Weltcup-Aufgebotes für die olympische Saison. Dies gab der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag bekannt. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Gössner soll bei optimalem Verlauf nach ihrem schweren Mountainbike-Sturz im Mai die Frontläuferin der sechs deutschen Frauen sein, zu denen auch die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel (Großbreitenbach) gehört. Unter den fünf Männern ruhen die größten Hoffnungen vor allem auf Andreas Birnbacher aus Schleching. Der Weltcup-Auftakt findet Ende November im schwedischen Östersund statt.

Miriam Gössner hat nach einer klängeren Zwangspause allerdings erst kürzlich wieder das Training aufgenommen. Allerdings laufe dies noch nicht problemlos ab. "Manchmal muss ich nach zehn Minuten Sport aufhören, weil es keinen Sinn hat", sagte der 23-Jährige, die einen dreimonatigen Trainingsrückstand hat. Spätestens im November im norwegischen Sjusjoen will sie wieder zum deutschen Team stoßen, direkt im Anschluss steht Östersund auf dem Programm.

Auch Andreas Birnbacher hatte keine optimale Vorbereitung. Der 31-Jährige, Gesamtweltcup-Fünfter des vergangenen Winters, musste im Juli nach einem Innenbandriss am rechten Knie eine vierwöchige Zwangspause einlegen. Die Vorbereitung auf den Weltcup-Winter mit den Olympischen Spielen in Sotschi (7. bis 23. Februar 2014) als Höhepunkt sei jedoch nicht gefährdet. "Im letzten Trainingslager bin ich so gut wie ohne Defizite eingestiegen und habe gesehen, dass ich konditionell doch sehr schnell wieder an meine Form herangekommen bin", sagte Birnbacher.