Berlin (AFP) Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) geht einem Medienbericht zufolge auf Distanz zu einem Vorstoß mehrerer Unionspolitiker, die Richtlinien für deutsche Rüstungsexporte zu lockern. Wie "Spiegel Online" am Mittwoch berichtete, sagte Westerwelle im Kreis von Mitarbeitern: "Solange ich Außenminister bin, bleiben die Exportrichtlinien so, wie sie sind - restriktiv und mit unseren Partnern eng abgestimmt." Demnach ist die Führung des Ministeriums "erstaunt" über den nach einem "Spiegel"-Bericht bekannt gewordenen Vorschlag der CDU- und CSU-Abgeordneten.