Köln (AFP) - (AFP) Der Leverkusener Chemiekonzern Lanxess streicht bis Ende 2015 rund 1000 Arbeitsplätze weltweit. In Deutschland seien 300 Jobs betroffen, sagte Unternehmenschef Axel Heitmann am Mittwoch. Lanxess will nach eigenen Angaben aufgrund der "aktuell herausfordernden Wirtschaftslage" ab 2015 jährlich rund 100 Millionen Euro einsparen. Erreicht werden soll der Jobabbau durch freiwilliges Ausscheiden etwa in den Vorruhestand oder nach einer Abfindungszahlung. Heitmann kündigte an, dass zudem die variable Vergütung für alle berechtigten Beschäftigten im laufenden Geschäftsjahr gekürzt werde - das gelte auch für Vorstandsmitglieder.