Paris (AFP) Vor dem französischen Verfassungsrat hat der US-Ölkonzern Schuepbach das in Frankreich geltende Verbot der umstrittenen Schiefergas-Förderung angefochten. Der Anwalt des Konzerns sagte am Dienstag bei einem Verhandlungstermin in Paris, keine Studie habe bislang beweisen können, dass vom sogenannten Fracking auch nur das "geringste Risiko" ausgehe. Dass Schuepbach nach Einführung des Förderverbots im Juli 2011 die Förderlizenzen entzogen wurden, sei eine "zu strenge" Anwendung des Grundsatzes der Vorsicht.