Paris (AFP) - (AFP) Mit besonders durchtriebenen Strategien bringt er andere Vögel dazu, die eigenen Küken auszubrüten und aufzuziehen: Der Kuckucksweber ist noch schlitzohriger als bislang angenommen. Der gelbe, spatzgroße Vogel legt nicht nur ein, sondern jeweils mehrere Eier in ein fremdes Nest, wie Forscher am Dienstag in der Fachzeitschrift "Nature Communications" schrieben. Der Vogel fand demnach heraus, dass die arglosen Adoptiveltern dadurch die eigene von der fremden Brut schwerer unterscheiden können. Dazu fliegen die Weibchen des Kuckuckswebers regelmäßig ein auserwähltes Nest an - und legen dort etwa ein Ei alle zwei Tage.