Luxemburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof muss über die geplante Begrenzung von Bonuszahlungen für Banker in der EU entscheiden. Großbritannien hatte am Mittwoch bekanntgeben, Klage gegen die zu Jahresbeginn geplanten Obergrenzen eingereicht zu haben.

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg bestätigte am Donnerstag den Eingang. Die Klage gegen das Europaparlament und den EU-Rat sei bereits am 20. September eingegangen (Rechtssache C-507/13). Nach Gerichtsangaben wendet sich die Londoner Regierung gegen Vorgaben von zwei EU-Gesetzen vom Juni, die die Tätigkeit von Banken regeln.

Darin wird die Zahlung von Boni an die Mitarbeiter von Banken und Investmentfirmen auf maximal zwei Jahresgehälter begrenzt. Diese Vorgaben sind nach Ansicht Londons nicht vom EU-Recht gedeckt.

Text der EU-Richtlinie 2013/36

Mitteilung britisches Finanzministerium 25.9.2013