Berlin (dpa) - Die Grünen wollen nach der Enttäuschung bei der Bundestagswahl mit einer ausgewechselten Fraktionsspitze neue Wähler ansprechen - und künftig keine Bündnisse mehr ausschließen. Zu neuen Fraktionsvorsitzenden wählten die Bundestagsabgeordneten den Verkehrsexperten Anton Hofreiter und die Spitzenkandidatin des Wahlkampfs, Katrin Göring-Eckardt. Diese setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae durch.
Hofreiter betonte, die Grünen müssten sich öffnen - für Schwarz-Grün wie auch für Rot-Grün-Rot.