Brisbane (SID) - Der britische Rennfahrer Sean Edwards (26), Gewinner des diesjährigen 24-Stunden-Rennens am Nürburgring, ist als Beifahrer während privater Testfahrten auf dem Queensland Raceway in Willowbank/Australien ums Leben gekommen. Das berichtet die australische Tageszeitung Herald Sun.

Edwards' Auto war am Dienstag auf der Strecke in der Nähe von Brisbane in eine Mauer gefahren und in Flammen aufgegangen. Die Rettungskräfte vor Ort versuchten vergeblich Edwards, lebend aus dem völlig demolierten Porsche zu befreien. Der 20 Jahre alte Fahrer des Wagens wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben auf der Strecken-Webseite hatte ein Unternehmen die Strecke gemietet und Fahrten in einem grün-schwarzen Porsche angeboten. Edwards war der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Guy Edwards (70).

Im Mai hatte Sean Edwards zusammen mit Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen und Nicki Thiim im Team Black Falcon das Rennen am Nürburgring gewonnen.