Manchester (SID) - Nach den rassistischen Schmähungen durch Moskauer Fans hat der ivorische Fußball-Profi Yaya Touré einen Verzicht dunkelhäutiger Spieler auf die WM 2018 ins Gespräch gebracht. Gastgeber Russland müsse sein Rassismus-Problem in den Griff bekommen, wurde der Mittelfeldspieler von Manchester City in englischen Medien zitiert: "Ansonsten werden wir nicht kommen, wenn wir uns unsicher fühlen."

Touré hatte sich während des 2:1-Sieges seiner Mannschaft in der Champions League beim russischen Double-Gewinner ZSKA Moskau in der Vorstadt Chimki wiederholt Affenlaute anhören müssen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das WM-Organisationskomitee 2018 bekannte sich zur Toleranz.