Den Haag (AFP) Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat den kenianischen Vize-Präsident William Ruto nun doch zur Anwesenheit bei seinem Prozess verpflichtet. Nur in Ausnahmefällen könne Ruto dem Verfahren fernbleiben, urteilte die Berufungskammer am Freitag in Den Haag und revidierte damit eine Entscheidung des IStGH vom Juli. Damals war dem stellvertretenden Staatschef aus Rücksicht auf dessen Amtspflichten gestattet worden, Teilen des Prozesses fernzubleiben.