Berlin (dpa) - Die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD werden heute mit der ersten Arbeitsgruppensitzung fortgesetzt.

Die Unterhändler für die Themen Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungshilfe treffen sich unter Leitung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und SPD-Fraktionschef Frank Walter Steinmeier in Berlin. Die SPD geht mit der Forderung nach einer stärkeren Kontrolle von Rüstungsexporten in die Verhandlungen und will auch Nachbesserungen bei der Bundeswehrreform durchsetzen.

Die anderen Expertengruppen nehmen erst in der nächsten Woche ihre Arbeit auf. Am kommenden Mittwoch kommt erneut die große Verhandlungsrunde mit 75 Mitgliedern zusammen, die am vergangenen Mittwoch erstmals getagt hatte. Union und SPD haben sich vorgenommen, den Koalitionsvertrag bis Ende November fertigzustellen. Die SPD will dann aber noch ihre 470 000 Mitglieder darüber abstimmen lassen.

Kernforderungen der SPD für Verhandlungen

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