Paris (AFP) Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat von einem Massenexodus in der umkämpften syrischen Provinz Aleppo berichtet. Seit Beginn neuer heftiger Kämpfe und Luftangriffe am 8. Oktober seien aus der Region Al Safira rund 130.000 Bewohner geflohen, das sei "fast die gesamte Zivilbevölkerung der Stadt Al Safira und der umliegenden Flüchtlingslager, in denen Ärzte ohne Grenzen Hilfe leistete", teilte die Organisation am Freitag in Paris mit. Binnen fünf Tagen seien bei den Kämpfen mindestens 76 Menschen getötet und 450 weitere verletzt worden.