München (dpa) - Der ADAC stellt heute in München eine Studie zu Betrügereien mit manipulierten Tachos vor. Jedes Jahr entsteht dadurch nach Angaben des Automobilclubs ein Schaden von sechs Milliarden Euro.

Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universität Magdeburg erstellt wurde, soll nachweisen, dass viele Autohersteller ihre Fahrzeuge schon ab Werk für eine Tachomanipulation "vorbereiten", wie es in der ADAC-Ankündigung hieß.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Automobilclub Alarm geschlagen. Seiner Einschätzung nach war damals jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland mit einem gefälschten Kilometerstand unterwegs.