Braunschweig (dpa) - Im Klagemarathon gegen die Porsche-Holding PSE hat das Landgericht Braunschweig auch die letzten zwei für diesen Mittwoch anberaumten Termine abgesagt.

Ursprünglich hatte die Kammer für den 30. Oktober die mündlichen Verhandlungen für insgesamt fünf Schadenersatzklagen internationaler Investoren angesetzt und im Vorfeld zunächst drei auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun sagte die Kammer auch den Rest ab, wie das Landgericht am Montag mitteilte.

Hintergrund ist ein Streit um Anträge der Kläger. Sie vertreten Investoren, die sich bei der Übernahmeschlacht zwischen PSE und Volkswagen 2008/2009 falsch informiert sehen. Die Kläger wollen nun Aufschub für die zivilrechtlichen Verhandlungen in Braunschweig, bis in Stuttgart neue strafrechtliche Aspekte des Themas geklärt sind.

Laut Mitteilung vom Montag folgten nun auch die Kläger der übrigen zwei Verfahren dem Beispiel der drei Vorgänger. Neue Termine gibt es weder für die ersten drei abgesagten Fälle noch für die zwei anderen mit den Aktenzeichen 5 O 401/13 und 5 O 2433/12.

aktuelle Pressemitteilung

Begründung abgewiesene erste zwei Klagen

umstrittene PSE-Mitteilung März 2008

PSE-Mitteilung zum Ziel 75 Prozent