London (dpa) - Der Ölkonzern Shell hat im dritten Quartal vor allem das schwierige Raffinerie-Geschäft zu spüren bekommen. Der bereinigte Gewinn auf vergleichbarer Kostenbasis (CCS) sank um rund ein Drittel auf 4,5 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern in London mitteilte.

Analysten hatten hier mit deutlich mehr Gewinn gerechnet. Höhere Kosten im Upstream-Geschäft, also der Erschließung und Förderung von Öl und Erdgas, haben ebenso belastet wie weiterhin bestehende Probleme im Förderland Nigeria. Als Dividende will Shell den Anteilseignern für das abgelaufene Quartal mit 45 US-Cent zwei Cent mehr ausschütten als im Vorjahreszeitraum.