Paris (AFP) Frankreichs Staatspräsident hat durch eine Gesetzesänderung zur Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks das letzte Wort bei wichtigen Personalfragen verloren. Durch den Parlamentsbeschluss vom Donnerstag darf er künftig nicht mehr die Chefs der Fernsehanstalt France Télévisions, von Radio France und der für Auslandsprogramme zuständigen Dachgesellschaft France Médias Monde ernennen. Dieses Vorrecht hatte sich der 2012 abgewählte Staatspräsident Nicolas Sarkozy selbst ausbedungen. Nun geht es wieder auf die Regulierungsbehörde Conseil supérieur de l'audiovisuel (CSA) über.