München (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Deutsche Fußball-Bund wollen sich mit einer gemeinsamen Aktion für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen im Golfstaat Katar einsetzen. DGB-Chef Michael Sommer sagte in einem Interview der Süddeutschen Zeitung, auf den WM-Baustellen werde weiterhin "gequält und gestorben". In Absprache mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach soll daher nun der Weltverband FIFA und über ihn das Emirat in die Pflicht genommen werden.