Jerusalem (AFP) Einen Tag nach der in Israel umstrittenen Gefangenenfreilassung forciert die Regierung offenbar die Planungen zum Ausbau der Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten. Unter Berufung auf einen Abgeordneten der Likudpartei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu berichtete die linksliberale Tageszeitung "Haaretz" am Donnerstag über 3360 zusätzliche Siedlerwohnungen, deren Planung nun vorangetrieben werde. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton bekräftigte, der Siedlungsbau sei "nach internationalem Recht illegal".