Abu Dhabi (dpa) - Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat sich mit klaren Worten für den Verbleib von Landsmann Nico Hülkenberg in der Formel 1 stark gemacht.

"Es ist eine Schande, dass er noch kein Cockpit hat, weil er einer der schnellsten Fahrer im Feld ist", sagte Vettel beim Großen Preis von Abu Dhabi. Noch immer ist unklar, wie es mit dem ehemaligen GP2-Champion Hülkenberg weitergeht.

Auch beim vorletzten Rennen gab es noch keinen neuen Stand, wie der Emmericher berichtet hatte. "Es ist eine schwere Zeit in der Formel 1 für Teams, aber auch für manche Fahrer", sagte Vettel.

Im Gegensatz zu seinem Red-Bull-Rennstall stehen die meisten Rennställe finanziell nicht besonders gut da. Auf Aussagen des Heppenheimers, wonach Hülkenberg bei seinem aktuellen Arbeitgeber Sauber "bis jetzt noch keinen Cent bekommen hat", wollte Teamchefin Monisha Kaltenborn gar nicht weiter eingehen. "Ich fühle mich nicht veranlasst, alles zu kommentieren, was im Fahrerlager gesagt wird."

Eine weitere Zusammenarbeit mit Hülkenberg schloss Kaltenborn nicht aus. "Wir haben dazu auch immer gesagt, wir haben mehrere Optionen, und wir wissen auch, dass er sicherlich mehrere Optionen hat", sagte sie.

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