New York (dpa) - Die Nahrungsmittelversorgung der Weltbevölkerung ist jüngsten Forschungsergebnissen zufolge langfristig vom Klimawandel bedroht.

Das gehe aus einem Bericht des Internationalen Klimarats hervor, der erst im März veröffentlicht werden sollte, aber jetzt schon durchsickerte, schrieb die "New York Times". Zwar handele es sich bei dem Papier der UN-Organisation noch nicht um die endgültige Fassung. Es sei aber dennoch aufsehenerregend, weil der Klimarat in ihm erstmals scharf vor einer weltweiten Verknappung warnt.

Den neuen Daten zufolge könnte die globale Agrarproduktion in Zukunft bis zu zwei Prozent pro Jahrzehnt zurückgehen. Im gleichen Zeitraum soll die Weltbevölkerung UN-Schätzungen nach pro Jahrzehnt um 14 Prozent anwachsen.