Berlin (AFP) Union und SPD wollen für mehr Transparenz bei Entscheidungen zu Rüstungsexporten sorgen. CDU, CSU und SPD hätten dazu einen "wichtigen Kompromiss" erzielt, teilten die zuständigen Unterhändler, Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag in Berlin mit. Wie aus dem entsprechenden Textvorschlag für den Koalitionsvertrag hervorgeht, soll der Bundessicherheitsrat seine Entscheidungen künftig "unverzüglich" dem Bundestag mitteilen, zudem soll der Rüstungsexportbericht zweimal jährlich erscheinen.