Genf (AFP) Ein Schweizer Gericht hat eine Schadenersatzklage gegen den Pharmakonzern Bayer zurückgewiesen, der für die Schwerstbehinderung einer jungen Frau nach der Einnahme der Antibabypille Yasmin verantwortlich gemacht worden war. Das Zürcher Obergericht entschied, stattdessen müsse die Familie der 22-jährigen Frau Bayer eine Prozessentschädigung von 120.000 Franken (rund 100.000 Euro) zahlen, wie eine Justizsprecherin am Donnerstag erklärte. Die Familie ging in Berufung.