Siemens hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 4,2 Milliarden Euro erzielt. "Mit einem soliden vierten Quartal haben wir ein bewegtes Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser knapp 100 Tage nach seinem Amtsantritt. Im Vorjahr hatte der Konzern unterm Strich einen Gewinn von 4,6 Milliarden Euro gemacht.

Kaesers Vorgänger Peter Löscher hatte in diesem Jahr zwei Mal die Gewinnprognose für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 kassiert. Ende Juli kostete ihn das den Job, der damalige Finanzvorstand Joe Kaeser übernahm. Das auf vier Milliarden Euro reduzierte Gewinnziel überbot Siemens um rund 200 Millionen Euro. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahr um ein Prozent auf 75,9 Milliarden zurück. "Wir sind erheblich unter unseren anfänglichen Jahresprognose geblieben", sagte Kaeser. Damit könne man nicht zufrieden sein, sagte er weiter. 

Siemens müsse nicht neu erfunden werden, sagt Konzernchef Kaeser

Der Konzern wolle in den nächsten Jahren Aktien im Wert bis zu vier Milliarden Euro zurückkaufen. Der Vorstand schlug trotz des gesunkenen Überschusses vor den Aktionären eine Dividende von drei Euro vor.

Nach dem Sparprogramm 2014 mit einem Abbau von weltweit rund 15.000 Stellen will der Manager die Konzernstruktur weiter umbauen. Details sollen im Mai kommenden Jahres vorgestellt werden, sagte Kaeser, neu erfinden müsse man Siemens aber nicht.