Teheran (AFP) Nach der Vertagung der Verhandlungen mit der 5+1-Gruppe hat Irans Präsident Hassan Ruhani auf dem Recht seines Landes auf Urananreicherung bestanden. Die Nutzung von Atomenergie gemäß internationalen Rechts sei eine "rote Linie", die nicht überschritten werden dürfe, sagte Ruhani nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna am Sonntag im Parlament in Teheran. Die bis Sonntagnacht geführten Atomverhandlungen des Iran mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland hatten nach Angaben beider Seiten Fortschritte, aber kein endgültiges Ergebnis gebracht.