Thessaloniki (AFP) Die griechischen Behörden haben erneut ein Roma-Mädchen aus einer Familie genommen, weil ein DNA-Test keine Verwandtschaft mit den Zieheltern ergeben hat. Es handele sich um ein vierjähriges Mädchen, das in einem Roma-Lager nahe Thessaloniki gelebt habe, verlautete am Dienstag aus Justizkreisen in der zweitgrößten Stadt Griechenlands. Die Zieheltern müssten sich wegen Kindesentführung verantworten. Das Paar, das zwei weitere Kinder hat, sagte aus, das Mädchen sei ihnen von einer anderen Roma-Familie übergeben worden, die sich nicht um das Kind habe kümmern können.