Jerusalem (AFP) Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Pläne zum Bau von 20.000 weiteren Wohnungen für Siedler im besetzten Westjordanland vorerst gestoppt. Bauminister Uri Ariel sei angewiesen worden, die Pläne zu überprüfen, teilte Netanjahus Büro am Dienstagabend mit. Ariel habe ohne Absprache agiert; sein Schritt stelle eine "unnötige Konfrontation der internationalen Gemeinschaft" dar. Erst vor einer Woche hatte US-Außenminister John Kerry den israelischen Siedlungsbau als "völkerrechtswidrig" und als Hindernis für den Frieden kritisiert.