Manila (dpa) – Die verzweifelten Taifun-Opfer kämpfen auf den Philippinen bei Hunger und Durst ums Überleben. Die Not schlägt zunehmend in Chaos um. Auf der schlimm verwüsteten Insel Leyte stürmten Tausende ein Depot mit Reissäcken. Die offizielle Zahl der Todesopfer erhöhte sich nach Angaben des Katastrophenschutzes am Mittwoch auf 2344, mehr als 3800 Menschen wurden verletzt. Derweil treffen weiter Hilfstransporte ein, auch aus Deutschland. Außerdem sind zahlreiche Ärzte und Pfleger in den Notstandsgebieten unterwegs. Hinweise auf deutsche Opfer gab es bislang nicht.