Toulon (AFP) Im weltweiten Skandal um Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP ist dem deutschen TÜV Rheinland am Donnerstag eine Mitschuld zugewiesen worden. Das Handelsgericht im südfranzösischen Toulon entschied, der TÜV sei in dem Skandal haftbar. Sechs Händler und mehr als 1600 betroffene Frauen hatten einen Schadenersatz von insgesamt mehr als 50 Millionen Euro vom TÜV verlangt, dem sie Nachlässigkeit bei der Kontrolle der Firma PIP vorgeworfen hatten.