Leipzig (AFP) Nur wenn die SPD im Osten Ministerpräsidenten der Linkspartei mitwählt, sieht Linksparteichef Bernd Riexinger eine Basis für die von der SPD angekündigte Koalitionsöffnung 2017 hin zu Rot-Rot-Grün. Zu dem vom SPD-Vorstand beschlossenen Leitantrag, wonach die Sozialdemokraten künftig keine Koalitionen mit anderen Parteien - außer mit Rechtsextremen und Rechtspopulisten - mehr ausschließen wollen, sagte Riexinger der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagsausgabe): "Beschlüsse sind Papier. Nägel mit Köpfen werden in den Ländern gemacht."