Istanbul (AFP) Die Türkei will die endgültige Entscheidung über ein innerhalb der NATO heftig umstrittenes Rüstungsgeschäft mit China verschieben. Rüstungsstaatssekretär Murad Bayar sagte am Donnerstag in Istanbul, die Regierung wolle in den kommenden sechs Monaten zu einem Beschluss kommen. Im Oktober hatte sich die Türkei im Grundatz für den Kauf eines chinesischen Flug- und Raketenabwehrsystems für rund vier Milliarden Dollar (etwa drei Milliarden Euro) entschieden. Die USA und die NATO kritisierten den Beschluss und äußerten Bedenken hinsichtlich der Kompatibilität des chinesischen Systems innerhalb der NATO.