Dublin (dpa) - Irland lässt als erstes Euro-Krisenland den Rettungsschirm hinter sich. Regierungschef Enda Kenny kündigte an, dass sein Land das Hilfsprogramm der internationalen Geldgeber ab Mitte Dezember verlassen wird. Die EZB, die EU-Kommission und der IWF begrüßten die Entscheidung. Irland war 2010 als erstes Land der Eurozone vor allem wegen seiner taumelnden Banken unter den Rettungsschirm geschlüpft. Es bekam von den Europartnern und dem IWF ein Hilfsprogramm von insgesamt 85 Milliarden Euro eingeräumt.