Leipzig (dpa) – SPD-Chef Sigmar Gabriel hat bei seiner Wiederwahl auf dem Leipziger Parteitag einen Dämpfer erhalten. Mit 83,6 Prozent kam der 54-Jährige auf sein bisher schlechtestes Ergebnis. Zuvor hatte Gabriel die Verantwortung für das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl übernommen und für die in der Partei umstrittene große Koalition geworben. Er machte klar, dass sich die SPD nicht um jeden Preis auf eine große Koalition einlassen werde. Vielmehr strebe die SPD eine "befristete Koalition der nüchternen Vernunft" an.