Colombo (AFP) Vor dem Commonwealth-Gipfel in Sri Lanka hat der Präsident des Inselstaats Vorwürfe von Kriegsverbrechen in der Schlussphase des blutigen Konflikts mit den Tamilen-Rebellen zurückgewiesen. "Wir sind völlig offen, wir haben nichts zu verbergen", sagte Staatschef Mahinda Rajapakse am Donnerstag in Colombo, wo am Freitag das dreitägige Spitzentreffen der Commonwealth-Staaten beginnt. Angesichts der Kontroverse um das Vorgehen der Armee gegen die Rebellen im Jahr 2009 kündigten die Staatsführer Indiens, Kanadas und Mauritius' an, nicht an dem Gipfel teilzunehmen.