Berlin (AFP) Eine gesetzlich festgelegte Obergrenze bei der Kontoüberziehung wird es in Deutschland auch künftig nicht geben: Vertreter von Union und SPD in der Arbeitsgruppe Finanzen konnten sich nicht auf eine Dispo-Obergrenze einigen, wie aus dem Abschlussbericht hervorgeht, der AFP am Donnerstag vorlag. Sie vereinbarten demnach lediglich, dass die Banken verpflichtet werden sollen, "beim Übertritt in den Dispositionskredit einen Warnhinweis zu geben; bei dauerhafter und erheblicher Inanspruchnahme sollen sie dem Kunden eine Beratung über mögliche kostengünstigere Alternativen zum Dispositionskredit anbieten müssen". Damit setzte sich die Union mit ihren Vorstellungen durch.