São Paulo (dpa) - Nico Rosberg musste sich auch in dieser Saison wieder gegen einen Weltmeister im eigenen Team behaupten. Mit Michael Schumachers Nachfolger Lewis Hamilton lieferte sich der Wiesbadener ein starkes Duell.

In jedem Formel-1-Rennen, das Rosberg zu Ende fahren konnte, kam er unter die Top Ten. Schlechter als Platz neun war er nie. Dazu kommen zwei Siege und drei Poles.

Was bleibt als das Beste an dieser Saison in Ihrer Erinnerung?

Rosberg: Ganz klar der Sieg beim Grand Prix in Monaco. Das ist das berühmteste Rennen der Welt. Das musst du gewinnen. Diesen besonderen Moment danach zu feiern mit dem ganzen Team, den Freunden und der Familie war etwas ganz Großes. Das habe ich sehr genossen. Und es war eine sehr feine Geste, dass mir Toto Wolff den Pokal geschenkt hat, normal wandert der in die Vitrine in der Fabrik. Jetzt hat er bei mir in der Küche einen Ehrenplatz.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Rosberg: Nicht viel. Wir haben einen großen Schritt gemacht in Richtung einer Erfolgsära der neuen Silberpfeile.

Haben Sie alles erreicht, was Sie sich vorgenommen hatten?

Rosberg: Wir wollten uns im Vergleich zum Vorjahr steigern. Als Team sind wir vom 5. auf den derzeitigen 2. Platz geklettert. Das ist eine Mega-Leistung, wenn man bedenkt, von wo wir gekommen sind. Wir waren im letzten Jahr sehr weit weg von der Musik und haben 1,5 Sekunden im Winter aufgeholt. Das zeigt, wie viel Power in unserem Team steckt. Ich selbst kann auch ganz happy sein, da ich mich von einem auf derzeit zwei Siege gesteigert habe. Jetzt muss der nächste Schritt kommen. Wir wollen die Besten in der Formel 1 werden. Das sind aber noch Sebastian und sein Team. Aber da wollen wir hin.