Berlin (AFP) Die in den Koalitionsverhandlungen vereinbarte Frauenquote für Aufsichtsräte sorgt bei den börsennotierten Unternehmen in Deutschland für einen erheblichen Bedarf an Kandidatinnen. Bleiben die Aufsichtsräte so groß wie heute, müssten die börsennotierten Konzerne in den kommenden Jahren 258 zusätzliche weibliche Aufsichtsräte berufen, wie eine Datenauswertung des Lobbyverbands "Frauen in die Aufsichtsräte" (FidAR) für die "Welt am Sonntag" ergab.