Karo (Indonesien) (AFP) Aus Furcht vor weiteren Vulkanausbrüchen haben fast 18.000 Bewohner der indonesischen Insel Sumatra ihre Wohnungen verlassen. Der Katastrophenschutz begründete die Massenflucht am Montag mit der höchsten Warnstufe, nachdem sich tags zuvor erst 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht hatten. Der Sinabung hatte am Wochenende Gesteinsbrocken und rot glühende Gasdämpfe bis zu acht Kilometer hoch in die Luft geblasen, woraufhin alle Anwohner im Umkreis von fünf Kilometern zum Verlassen der Gefahrenzone aufgefordert wurden.