Frankfurt/Main (AFP) Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat den Koalitionsvertrag von Union und SPD als "insgesamt enttäuschend" bezeichnet. Zwar gebe es Verbesserungen wie eine neue Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete, ansonsten setze die neue Regierung aber auf Abschottung, erklärte Geschäftsführer Günter Burkhardt am Mittwoch in Frankfurt am Main. "Die Hardliner der Union haben sich bei der europäischen Flüchtlingspolitik durchgesetzt."