Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission bestraft sechs Finanzinstitute wegen der Manipulation von Zinssätzen wie dem Libor mit Rekordbußen von insgesamt 1,7 Milliarden Euro. Darunter ist auch die Deutsche Bank mit einer Strafe von 725 Millionen Euro. Das teilte die EU-Behörde in Brüssel mit. Zu den betroffenen Instituten zählen unter anderem die Royal Bank of Scotland und die US-Banken Citigroup und JPMorgan. Die Banken aus Europa und den USA hätten sich bei der Festlegung von Referenzzinssätzen für den globalen Finanzmarkt abgesprochen und diese so manipuliert, um Gewinne einzustreichen.