Kaiserslautern (SID) - Präsident Stefan Kuntz vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat nach dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals keinen Wunschgegner. "Wir nehmen es, wie es kommt. Es ist doch ein bisschen so, wie wenn ich Lotto spiele. Da kann ich die Zahlen auch nicht beeinflussen. Also, warten wie mal ab, mit wem wir es zu tun bekommen", sagte der Klub-Chef nach dem überzeugenden 3:0 (2:0) bei Union Berlin.

Konkreter wurde Linksverteidiger Chris Löwe. "Ist doch klar, wen ich mir wünsche: Dortmund natürlich", sagte der ehemalige Chemnitzer. Der 24-Jährige stand von 2011 bis 2013 in Diensten der Borussen, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Die "Roten Teufel" hatten in Berlin nach einer starken Vorstellung völlig verdient die Runde der letzten Acht erreicht und die "Eisernen" bereits zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen mit 3:0 abgefertigt.

"Es ist wichtig, dass sich die Mannschaft mit dem Sieg belohnt hat. Das hat sie leider beim 2:3 am Wochenende in Dresden nicht gemacht", sagte Kuntz, der sich über Zusatzeinnahmen aus dem DFB-Topf in Höhe von rund einer Million Euro freuen konnte. Das Geld kann der Tabellendritte der 2. Liga angesichts der wiederbelebten Aufstiegswünsche gut gebrauchen.

"Ich bin total happy. Meine Mannschaft hat eine reife und engagierte Leistung gezeigt", sagte Trainer Kosta Runjaic. Der gebürtige Wiener hatte Torjäger Mohamadou Idrissou zunächst überraschend auf die Bank gesetzt und erst in der 81. Minute gebracht. "Er hat nicht gespielt, weil wir uns im Sturm für eine andere Variante entschieden haben. Er kam rein und hat einen genialen Pass gespielt. Mo hat seinen Beitrag geleistet. Er ist ein wichtiger Spieler für uns", sagte Runjaic.