London (AFP) Fast 20 Jahre nach Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsverbindung unter dem Ärmelkanal will sich Großbritannien aus dem Eurostar-Projekt zurückziehen. Die Regierung in London gab am Mittwoch bekannt, dass sie ihren 40-prozentigen Anteil an der Betriebsgesellschaft bis zum Jahr 2020 veräußern möchte. Vize-Schatzkanzler Danny Alexander sagte dem Sender Sky News, durch den Verkauf solle Geld für Investitionen in die Infrastruktur des Landes erlöst werden: Seine konservativ-liberale Regierung erhofft sich vom Eurostar-Ausstieg der staatlichen Gesellschaft London & Continental Railways mehrere hundert Millionen Pfund an Einnahmen.