Brüssel (AFP) Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat der EU-Kommission erneut vorgeworfen, nicht genug gegen den Missbrauch der Freizügigkeit zu tun und ein "multilaterales" Vorgehen betroffener Mitgliedstaaten gegen Armutseinwanderung angedroht. "Wir brauchen ein gemeinsames Verständnis, wie wir die Freizügigkeit schützen können, wie wir den Missbrauch verhindern können", sagte Friedrich vor einem Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Brüssel. "Und notfalls werden wir uns außerhalb der Strukturen der Europäischen Union multilateral verständigen müssen, um ein gemeinsames Vorgehen zu wählen."