Nairobi (AFP) Das Parlament in Kenia hat am Donnerstag ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet, das nach Ansicht von Kritikern die Pressefreiheit in Gefahr bringt. Der Text sieht unter anderem vor, dass Journalisten und Medien von einer quasi-staatlichen Sonderbehörde kontrolliert werden. Zudem können Medien mit hohen Strafen von bis zu 20 Millionen kenianischen Schilling (etwa 173.000 Euro) belegt werden. Das Votum der Abgeordneten sei eine "schlechte Nachricht", sagte Beryl Aidi von der kenianischen Menschenrechtskommission, die gegen das Gesetz gekämpft hatte, der Nachrichtenagentur AFP.