(13:25) +++ "Xaver" legt das öffentliche Leben in Mecklenburg-Vorpommern teilweise lahm. Zugleich befürchten die Behörden eine Überlastung der Notrufe. Für Schwerin und Nordwestmecklenburg wurde unter 0385/5000-444 ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter dieser Nummer können Sturmschäden gemeldet werden, wenn der Notruf 112 überlastet sein sollte. Notfälle, bei denen Menschenleben gefährdet sind, sollen aber weiter über 112 gemeldet werden. +++

(13:03) +++ "Xaver" hat erste Auswirkungen auf die Schifffahrt im Hamburger Hafen. Schon am Mittag wurde eine Windstärke von 7 erreicht. Damit durften außergewöhnlich große Schiffe, die länger als 330 Meter oder breiter als 45 Meter sind, weder in die Elbe einlaufen noch den Hamburger Hafen verlassen, teilte die Hamburger Hafenbehörde HPA mit. +++

(12:58) +++ Die staatlichen Schulen und Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben wegen des Orkantiefs am Freitag geschlossen. Die Schulen würden für eine Notbetreuung geöffnet, die Lehrer seien anwesend, teilte das Bildungsministerium in Schwerin mit. +++

(12:48) +++ In ganz Dänemark wird der Zugverkehr vom frühen Nachmittag an schrittweise eingestellt. Weil der Sturm zuerst die Westküste treffen soll, fahren zunächst nur in Jütland keine Züge mehr. Später geht auch in den übrigen Teilen des Landes nichts mehr. Viele Brücken in Dänemark waren schon am Vormittag für Autos gesperrt. +++

(12:45) +++ Die Flughäfen in Hannover und Bremen blicken "Xaver" gelassen entgegen. "Wir erwarten keine großen Ausfälle", sagte ein Sprecher in Hannover. Im Gegenteil: Wenn Hamburg stark vom Sturm betroffen sein sollte, könne es sein, dass mehr Flugzeuge als geplant die niedersächsische Hauptstadt ansteuerten. Die Sprecherin des Bremer Flughafens riet Reisenden, sich vor Abflug mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen. +++

(12:40) +++ Die Stadtverwaltung in Kiel bleibt am Freitag geschlossen. Es werde nur einen eingeschränkten Notdienst geben, kündigte das Presseamt an. Auch die Müllabfuhr und die Sperrmüllsammeltermine fallen am Freitag aus. +++

(12:37) +++ "Xaver" sorgt in Bayern für einen stürmischen Wintereinbruch. Für Freitag erwartet der DWD in Lagen ab 1000 Metern Höhe Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern und bis zu 40 Zentimeter Neuschnee. "Es können dann Bäume umstürzen oder Ziegel von Dächern gerissen werden. Man muss mit Schäden rechnen", sagte ein Sprecher. +++

(12:30) +++ Der Orkan hat in Schottland ein erstes Menschenleben gekostet. Ein Lastwagenfahrer starb, nachdem ein Windstoß sein Fahrzeug erfasste und umkippte. Vier Menschen wurden leicht verletzt, als der Lastwagen auf Autos stürzte. +++

(12:29) +++ "Xaver" führt zu weiteren Störungen am Hamburger Flughafen. Von Mittag an wird der Großteil der Landungen und Abflüge gestrichen. Betroffen waren zunächst rund 100 Verbindungen, unter anderem nach München, Mailand und Stockholm. Flughafenmitarbeiter schoben geparkte Kleinflieger zur Sicherheit in Hallen und befestigten lose Containe. +++

(12:17) +++ In ganz Schleswig-Holstein fällt am Freitag nach Angaben des Bildungsministeriums der Schulunterricht aus. +++

(12:16) +++ Die Vorläufer des Orkans haben in der Nacht eine weiße Haube auf den Brocken im Harz gezaubert. Gut 32 Zentimeter Schnee lägen bereits auf dem höchsten Berg des Landes, sagte ein Sprecher der Brocken-Wetterwarte. Bis Samstag werde mit einer rund einen halben Meter dicken Schneedecke gerechnet. +++

(12:02) +++ Die Nordkirche sagt wegen "Xaver" ihren traditionellen Adventsempfang in Hamburg ab. "Ich bedauere die Absage des Adventsempfanges sehr, möchte aber nicht, dass Menschen auf dem Weg zu Schaden kommen", erklärte Bischöfin Kirsten Fehrs in einer Mitteilung. +++

(11:51) +++ Der nahende Orkan sorgt in den Tiergärten in Burg Stargard und Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) für geschlossene Türen. Außerdem raten mehrere Städte dazu, Friedhofsbesuche zu verschieben. +++

(11:45) +++ Die Inseln und Halligen vor Schleswig-Holsteins Küste sind vom Festland abgeschnitten. Die Fähren im Wattenmeer haben den Betrieb eingestellt. +++

(11:41) +++ "Xaver" bremst den Bahnverkehr im Norden aus. Auf mehreren Strecken in Schleswig-Holstein wurde die Geschwindigkeit von Dieseltriebwagen gedrosselt, teilte die mit. Die Züge sollen so im Fall von umgestürzten Bäumen auf den Gleisen noch problemlos bremsen können. Betroffen sind unter anderem die Verbindungen zwischen Kiel und Flensburg und zwischen Husum und St. Peter Ording. Der "Sylt Shuttle" der Bahn stellte um 10.30 Uhr den Betrieb vollständig ein. +++

(11:40) +++ Die ersten Ausläufer des Orkantiefs "Xaver" haben am Donnerstagvormittag Norddeutschland erreicht. Auf Sylt und an der Westküste Schleswig-Holsteins seien bereits Böen mit Windstärke zehn gemessen worden, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Die volle Wucht des Orkantiefs sollte im Laufe des Nachmittags auf die Nordseeküste treffen. +++

(11:31) +++ Derzeit liegt "Xaver" bei den Shetland-Inseln im Nordatlantik. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes könnte es einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten in Deutschland werden. +++

(11:27) +++ "Xaver" verändert bei Werder Bremen den vorgesehenen Tagesablauf. Der Fußball-Bundesligist setzt das Training am Donnerstag bereits für 12 Uhr mittags an. +++

(11:26) +++ Wegen des herannahenden Orkans dürfen Hamburgs Schüler bis zur Jahrgangsstufe 10 sofort nach Hause gehen. Grundschüler könnten jederzeit abgeholt werden, teilt die Schulbehörde mit. +++

(11:15) +++ Die ersten Sturmböen haben Schleswig-Holstein erreicht. Auf Sylt und an der Westküste seien bereits Böen mit Windstärke zehn gemessen worden, so ein Meteorologe des DWD. Weiter draußen über dem Meer erreichte das Orkantief in Böen bereits Windstärke elf. +++

(9:51) +++ "Xaver" führt in Schottland zu Stromausfällen und Chaos im Berufsverkehr. Im hohen Norden in den Highlands waren nach heftigem Wind und Regenfällen rund 20 000 Haushalte ohne Strom. Zahlreiche Straßen und Brücken wurden geschlossen. +++

(9:40) +++ Das Orkantief "Xaver" wird Norddeutschland im Laufe des Nachmittags mit voller Wucht erreichen. Im Moment liege das Tief noch bei den Shetland-Inseln, so der Meteorologe Rüdiger Hartig +++

(9:11) +++ Am Hamburger Flughafen werden etwa 20 Landungen und Abflüge gestrichen. Betroffen sind zunächst Verbindungen innerhalb Deutschlands, etwa nach München oder Frankfurt am Main. Passagiere werden gebeten, sich regelmäßig über die Wettersituation zu informieren. +++

(8:01) +++ Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremem Unwetter in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen. Vom Vormittag an sei mit extremen Orkanböen von über 140 Kilometern pro Stunde an der Nordsee und Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten um 130 Kilometer pro Stunde an der Ostsee zu rechnen +++