Madrid (AFP) Spaniens Justiz hat am Mittwoch drei Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA für deren Verwicklung in ein Autobombenattentat zu jeweils 3860 Jahren Haft verurteilt. Bei dem Anschlag auf eine Kaserne in Burgos im Juli 2009 waren 160 Menschen verletzt worden. Für jedes Opfer erlegte das zuständige Gericht in Madrid den Angeklagten 24 Jahre Gefängnis auf, hinzu kamen jeweils 20 Jahre für die materiellen Schäden. Allerdings war 2003 durch eine Reform der Strafgesetzgebung in Spanien die zu verbüßende Höchststrafe wegen terroristischer Aktivitäten auf 40 Jahre begrenzt worden.