Val d'Isère (SID) - Felix Neureuther liegt nach dem ersten Lauf des Weltcup-Slaloms im französischen Val d'Isère auf einem bemerkenswerten fünften Rang. Der Partenkirchner, der nach einem schweren Trainingssturz erst am Samstag in die Hochsavoyen gereist war, zeigte eine bravouröse Fahrt und liegt nur 0,16 Sekunden hinter dem auf Rang drei platzierten Franzosen Jean-Baptiste Grange. Es führt der Österreicher Mario Matt mit 0,32 Sekunden Vorsprung vor Patrick Thaler aus Italien.

"Das war ein bisschen eine Harakiri-Aktion", sagte Neureuther zu seiner eher spontanen Entscheidung, nach seinem Verzicht auf den Riesenslalom am Samstag doch noch nach Val d'Isère zu reisen. Von den Schmerzen her aber sei es erträglich gewesen. Neureuther hatte sich bei einem Trainingssturz in der vergangenen Woche in Garmisch-Partenkirchen eine Rückenprellung und einen knöchernen Kapselanriss im rechten Daumen zugezogen.

Als zweiter Deutscher steht Fritz Dopfer (Garmisch) im zweiten Lauf (ab 12.30 Uhr). Er liegt allerdings nur auf Rang 24. Nicht qualifizieren konnten sich Stefan Luitz (Bolsterlang/37.), im Riesenslalom am Samstag hervorragender Dritter, und Philipp Schmid (Oberstaufen), der ausschied.

Nicht im Finale ist nach einer fehlerhaften Fahrt auch Marcel Hirscher (Österreich). Für den Slalom-Weltmeister endet damit eine herausragende Serie von 21 Podestplatzierungen in den technischen Disziplinen.